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Sonntag, 04 Februar 2018 10:53

Ergebnis der Online-Umfrage zum bargeldlosen Bezahlsystem

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Liebe Eltern, vielen Dank an alle, die an unserer Umfrage zum Meinungsbild teilgenommen haben und an alle Klassenelternsprecher, die Ihre Klassen über diese Umfrage informiert haben. Von allen Eltern haben 181 (ca. 25%, 5.-9. Klassen) Ihre Einschätzung zu einem bargeldlosen Zahlungssystem am Gymnasium Penzberg mitgeteilt.

Hier nun die Ergebnisse aller 6 Fragen:

Ergebnis Umfrage

Wir haben bereits einen Elternbrief mit weiteren Informationen vorbereitet, der wiederum über die Klassenelternsprecher verteilt wird.

Da viele von Ihnen die Möglichkeit einer zusätzlichen Frage oder eines Feedbacks genutzt hatten, haben wir entschieden, diese zusammen mit Antworten ebenfalls zur Verfügung zu stellen. Eine Tabelle dazu finden Sie am Ende dieses Artikels.

Nochmals vielen Dank für Ihre Mitwirkung.

Ihr Elternbeirat

 

34 Anmerkungen/Fragen per 25.01.2018:

Frage

Antwort

Die Kosten, das System zu nutzen, sollten sich für Schule / Eltern im Rahmen halten. 

Je nach Umfang uns Ausgestaltung ergeben sich dann auch die Kosten. Der wichtige Punkt der Finanzierung ist noch zu klären, hier suchen wir noch nach Lösungen. Fest steht, dass die Anwender nur gering belastet werden sollen mit Kosten. Im Gespräch ist beispielsweise ein Preis von € 10,00 für die Chipkarte.

Danke für diese Initiative - ich denke, das ist zukunftsorientiert - denkt mal drüber nach, ob Ihr auch die Realschule einbinden wollt. Die Kinder dort kriegen wegen späterer Pause oft nichts Gescheites mehr in der Mensa. Online vorbestellen wäre eine tolle Lösung! 

Wir hatten die Realschule anfangs "mit im Boot". Die Schulleitung hat sich leider gegen das System entschieden. Möglicherweise ändert sich die Haltung der Realschule, wenn das System bei uns erfolgreich installiert ist?

Voraussetzung allerdings eine einfache und selbsterklärende Bedienung der Anwendung. Nicht dass die Zeiteinsparung z.B. beim Geldeinsammeln durch Handhabung der Software zunichte gemacht wird. Ansonsten finde ich das System für alle Seiten positiv. 

Ist unseren Recherchen  / den Gesprächen mit anwendenden Schulen zufolge gegeben.

Differenziertere Infos erwünscht; Bargeldlose Zahlung zusätzlich dann noch möglich (Vergessen des chips). 

Eine Zahlung mit Bargeld wird immer möglich bleiben, dies fordert auch das LRA. Bei Vergessen des Chips kann dennoch nach erfolgter Legitimation (Namenssuche im System, Foto ist hinterlegt) über das Konto bezahlt werden.

Ich möchte nicht, dass mein Kind dann unbegrenzt Süßigkeiten etc. kauft. Und die Kinder, die bisher auswärts essen werden deswegen nicht in die Kantine gehen. Da müsste es mehr Abwechslung und besseres Essen geben (O-Ton). Z.B. weniger Fleisch oder mehr Asiatisch. Die Wraps sind gut. 

Süßigkeiten werden nur am Kiosk verkauft, nicht in der Mensa. Und der Betrag, den das Kind täglich für Kioskeinkäufe zur Verfügung hat, lässt sich über das Anwenderkonto individuell einstellen. Am anderen Thema arbeitet der AK Mensa bereits - ein Resultat dieser Arbeit sind u.A. die Wraps. Außerdem gäbe es über das System die Möglichkeit, dem Caterer jederzeit Anregungen, Kritik etc. mitzuteilen.

Diese Aktion kommt etwas zu früh. Man sollte erst G9 Einführung abwarten. 

Die Einführung des G-9 erstreckt sich noch über die nächsten 7 Jahre. In erster Linie sehen wir einen großen Vorteil durch die Anwendung des Moduls "Schulkosten", hierauf hat das neunjährige Gymnasium keinen Einfluss.

Verwaltungstechnisch ist eine ausschließlich bargeldlose Lösung die nachhaltigste Variante. 

Das LRA fordert, dass eine Barzahlung immer möglich bleiben muss.

Da ist sicher ein gewisser Nutzen dabei. Jedoch: auf der Website des Systems habe ich keine Information darüber gefunden, ob das System lokal läuft, oder ob die Daten zum Anbieter übertragen werden. Ich finde generell bedenklich, dass die Firma das Thema Datenschutz nicht einmal ansatzweise thematisiert. Auch im Protokoll wurde das nicht hinterfragt. Falls Name, Foto und Essensprofil von der Schule an eine externe Firma übertragen werden, ist das m.E. ein NoGo.

Die Einhaltung der EU-DSGVO durch die Schule und den Dienstleistung muss auf jeden Fall gewährleistet sein. Dort wird auch einen mögliche Datenverarbeitung durch Dritte gesetzlich geregelt. Ohne eine schriftliche Zustimmung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten geht auch in diesem Fall nichts.

Bargeld gibt den Menschen (nicht nur Kindern) ein Gefühl für Geld, bargeldlos ist letztlich nur ein Jonglieren mit Zahlen. Ich halte daher ein bargeldloses System für äußerts gefährlich im Hinblick auf verantwortungsvollen Umgang mit Geld. 

Auch in unserem Alltag setzt sich bargeldloses Bezahlen immer mehr durch. Durch bargeldloses Bezahlen an der Schule können die Kinder den Umgang damit früher erlernen. Diesen positiven Aspekt darf man nicht außer Acht lassen.

Ja für bargeldlos für Mensa, aber nur über aufladbare Karte bei voller Anonymität. Klares Nein zu Kontoführung und weiteren Leistungen wie Kopiergeld, Schließfächer etc. 

 

Qualität und Preis-Leistungsverhältnis der Mensa sind nach wie vor verbesserungsbedürftig. Die Küche in der Montessori-Schule Penzberg, die das Geschwisterkind besucht, ist hier vorbildlich. Dort essen die Kinder das frisch gekochte Essen sehr gerne und der Preis ist absolut gerechtfertigt. Ebenfalls bargeldloses System mit Vorbestellung nach Speiseplan. 

Vor wenigen Tagen fand in der Montessorischule ein sog. RegioTreff (Staatsregierung, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) zum Thema Schulverpflegung statt, der diese Aussage mehr als bestätigt hat. Allerdings sind die Bedingungen teils andere, und auch die Montessorischule ist einen langen Weg gegangen bis dorthin. Der AK Mensa wird weiter an diesen Themen arbeiten, es gibt noch viel zu tun!

bin gegen System mit Kontoführung, eher für aufladbares System mit verfügbarem Geldrahmen 

 

Danke für die Ausarbeitung und Vorstellung ! 

 

Mensa-/Kiosk-Nutzung trifft eher auf untere Jahrgangsstufe zu - "ältere" Schüler gehen lieber in die Stadt. 

Das Thema Schulkosten jedoch betrifft alle Schüler über alle Jahrgangsstufen. Auch kaufen alle Jahrgangsstufen am Kiosk ein. 

Neben "Prepaid" sollte ein SEPA Mandat erteilt werden können. Die Akzeptanz der Mensa hängt von deren Qualität ab, nicht vom Zahlverfahren! Evtl. aber der Umsatz des Caterers... 

Dies bietet das System auch an. Unsere Überprüfung hat ergeben, dass eine Vorauszahlung wesentlich unproblematischer ist (Rücklastschriften). Dies wurde uns auch vom Betreiber des Systems und von anderen anwendenden Schulen so bestätigt.

Lieber Elternbeirat! Viel wichtiger als ein Bargeldloses System wäre meiner Meinung nach ein gesundes Essensangebot in der Mensa! Wir haben kein Schließfach, mein Kind isst nicht in der Schule aus vorher genannten Gründen und das bisschen Kopiergeld kann ich ihm auch so mitgeben. Deswegen halte ich von diesem System eher wenig.

Der AK Mensa wird weiter an diesen Themen arbeiten, es gibt noch viel zu tun!

Aus eigener Erfahrung weiß ich dass ein System mit Vorbestellung wesentlich weniger akzeptiert wird. Wie oft sieht das vorbestellte Essen weniger gut bei der Essensausgabe aus als das andere Essen. Das macht man paar mal mit, dann nicht mehr. Ausserdem ist die Aufladung per Überweisung aufwändig und entzieht den Kindern die Verantwortung im Umgang mit dem Geld in diesem Fall. Daher bevorzuge ich ganz klar ein System das einfach vor Ort aufgewertet werden kann. So funktionieren die meisten Firmenkantinen. Das System mit Aufladung per Überweisung würde ich sogar ablehnen. 

Vorbestellung und Akzeptanz: die verschiedenen Gerichte an unserer Mensa wiederholen sich in einem bestimmten Rhythmus und sind den Mensa-Essern demzufolge vorher fast immer bekannt. Eine Aufwertung per Überweisung dürfte weniger aufwändig sein, als die Tatsache, jüngeren Schülern größere Beträge für eine Aufwertung mit in die Schule zu geben, Probleme aufwerfen dürfte. Größere Beträge, die auf einem aufladbaren Chip gespeichert werden, sind im Falle des Verlustes des Chips meist verloren.

Bar zahlen bedeuted Freiheit und Unkontrollierbarkeit. Die wenigen Bereiche, in denen dies noch möglich ist, sollten wir erhalten.Vor allem für unsere Kinder, die wenig Freiheiten und viel Kontrolle haben. 

Der Punkt der Nachvollziehbarkeit durch Verbuchung auf dem Anwenderkonto kann selbstverständlich zu Kontrollzwecken genutzt werden, muss dies aber doch nicht. Wie genau die einzelnen Familien dies handhaben liegt in ihrer Entscheidung. Weiterhin stellt auch das Sammeln von Erfahrungen bei bargeldlosen Zahlungssystemen für die Zukunft einen zu beachtenden Aspekt dar.

Ich habe das auch mit meiner Tochter besprochen und sie möchte das bargeldlose Zahlen in der Mensa nicht. Ich kann allerdings verstehen, dass diese Möglichkeit die Planung und Effizienz des Catering erleichtert und verbessert und da möchten wir nicht im wege stehen, wenn dadurch die Mensa erhalten bleibt. 

 

Der Vortrag in der Schule war sehr schlecht. Das System ist nur dann einfacher, wenn ENTWEDER alle bargeldlos zahlen ODER es bleibt so wie es ist. Zweigleisig ist mehr Aufwand - nicht weniger. WENN, dann muss es einfacher werden - nicht komplizierter. 

Die Anforderungen des LRA sind hier eindeutig. Unstrittig ist das Ziel, es insgesamt einfacher zu machen, das muss aber auch die Möglichkeit einschließen, weiterhin mit Bargeld zu bezahlen.

Mich würde noch die aktuelle Haltung des Lehrkörpers zum Thema interessieren!!! 

Die bisher befragten Lehrer begrüßen das System, insbesondere das Modul Schulkosten, das ihnen das Einsammeln von Bargeld erleichtern könnte, so dass mehr Zeit für Unterricht verbleibt. Auch für die Lehrer sind die angestrebten Erleichterungen aber ein gefordertes Ziel.

ich kenne das System aus einer Augsburger Schule - funktioniert super! 

 

Mein Kind geht nicht in die Mensa oder zum Kiosk, aber die Möglichkeit alle Schulkosten abrechnen zu können und einen Beleg hierüber zu haben, finde ich sehr attraktiv. Dieses Modul sollte unbedingt dazu gebucht werden. 

 

In welchem Zyklus würde die Aufstellung der Abrechnung sein? Schön wäre eine aufladbare Geldkarte für Mensa 

Eine Abrechnung in dem Sinne erfolgt nicht. Die erfolgten Buchungen werden (und bleiben) gespeichert, der auf dem Konto sichtbare Zeitraum ist einstellbar (ähnlich wie beim Online-Banking). 

Vieln Dank für euren Einsatz!

 

Ich finde es gut, wenn die Schüler zwischendrin auch noch mit "echtem" Geld in Berührung kommen und gerade am Kiosk oder in der Mensa den Umgang mit Geld statt Plastikkarte üben... 

Eine Zahlung mit Bargeld wird immer möglich bleiben, dies fordert auch das LRA. 

Danke fürs organisieren. 

 

Umgang mit Bargeld in dem Alter ist noch sehr wichtig. Was passiert bei Verlust/ Missbrauch der Karte? 

Auf der Karte selbst wird kein Geld gespeichert, es findet eine "virtuelle Verbuchung" auf dem Anwenderkonto statt, ähnlich wie bei Girokonto und Mastercard. Im Falle des Verlustes kann die Karte sofort gesperrt und damit ein Missbrauch ausgeschlossen werden. Aber auch ohne Sperrung ist ein Missbrauch unwahrscheinlich, da ja auf der Karte und im System jeweils ein Foto des Nutzers abgebildet ist.

tolle Idee von euch , gute Arbeit

 

Wieviel kostet denn die Einführung dieses Systems? 

Je nach Umfang uns Ausgestaltung   . . .  Der wichtige Punkt der Finanzierung ist noch zu klären, hier suchen wir noch nach Lösungen. Fest steht, dass die Anwender nur gering belastet werden sollen mit Kosten. Im Gespräch ist beispielsweise ein Preis von € 10,00 für die Chipkarte.

Super Idee, vielen Dank für euren Einsatz! 

 

Bargeldloses Zahlen erleichtert den Kindern sich über das Geld ausgeben keine Gedanken zu machen

Das bargeldlose Zahlsystem ermöglicht den Kindern aber auch, genau dies zu erlernen. Mit Unterstützung ihrer Eltern.

Wichtig wäre zu wissen wie das bargeldlose Zahlungssystem funktionieren soll und ob es problemlos von den Schülern verwendet werden kann 

Hier werden wir von der Schulleitung einfordern, dass ausführliche Informationen zur Verfügung gestellt werden und den (Einführungs-) Prozess wachsam begleiten-

Mein Sohn möchte gerne in bar zahlen. Wenn er mal zu wenig Geld für die Mensa hat, leiht ihm ein Freund den fehlenden Betrag. 

Kein Problem, das geht natürlich auch und wird vom LRA als Sachaufwandsträger auch gefordert.

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